Was VocaX und Anki tatsächlich unterscheidet: vorgefertigte Inhalte, eigene Karten, Geräte, Preis und Anpassbarkeit
Wer nicht erst Zeit mit Kartenbauen verbringen will, sondern aufmachen und Wörter üben möchte, nimmt VocaX: 74,334 Einträge und die Bedeutungen, Beispiele und Aussprachen von gut einem Dutzend Prüfungs- und Lehrbuchsammlungen sind schon ausgefüllt, Sie bauen keine Karte selbst, und die Wiederholungen plant die App für Sie. Wer selbst entscheiden will, wie eine Karte aussieht, was sie fragt und wie die Intervalle gestellt werden, nimmt Anki: Die Desktop-Version ist kostenlos und Open Source, und sie ist weit anpassbarer als VocaX. Zwei harte Grenzen vorweg: VocaX gibt es nur für iPhone / iPad / Mac, und es lässt Sie den Inhalt keiner einzigen Karte ändern.
Diese Seite vergleicht nur, was Sie sehen und brauchen: Einstiegskosten, ob Sie Karten selbst bauen, ob Aussprache und Kontextinhalte da sind, auf welchen Geräten es läuft, und wie abgerechnet wird. Wie beide intern die Wiederholungen anordnen, darüber geben wir kein Vergleichsurteil — das ist nichts, was Sie prüfen könnten.
1. Erst das Ergebnis
VocaX gibt „die Inhalte sind fertig, aufmachen und lernen“. Anki gibt „machen Sie daraus, was Sie wollen“. Beides gleichzeitig bis zum Anschlag zu geben ist schwer.
Das ist keine Ausgleichsrhetorik. Die beiden lösen zwei verschiedene Probleme: eines erspart Ihnen den Abend vor dem Anfang, das andere gibt die Kontrolle ganz an Sie ab. Daneben gegriffen hat man meist nicht das schlechtere, sondern das unpassendere Werkzeug.
2. Einstiegskosten: Kann heute Abend noch etwas anfangen
Hier unterscheiden sich die beiden am stärksten.
- Mit VocaX: eine Sammlung wählen, und das Üben kann beginnen. Das tägliche Ziel steht standardmäßig auf 50 Wörtern und lässt sich am Fortschrittsring auf der Kartenseite verstellen. Bedeutungen, Beispiele und Aussprachen hängen am Eintrag, ohne dass Sie vorher irgendetwas vorbereiten.
- Mit Anki: zuerst müssen Karten existieren. Entweder bauen Sie sie selbst, oder Sie suchen ein von anderen geteiltes Deck und stellen es noch einmal nach Ihrer Gewohnheit um. Dieser Schritt ist keine verschwendete Zeit — viele Leute merken sich Wörter genau über diesen Vorgang —, aber er liegt vor dem „anfangen zu büffeln“.
Die Frage ist deshalb nicht „was ist besser“, sondern „ob Sie diesen Abend ins Kartenbauen geben wollen“. Wenn ja, gibt Anki viel mehr Raum als wir; wenn nein, ist VocaX für genau diesen Fall gebaut.
3. Eigene Karten oder nicht: Hier liegt die echte Wegscheide
VocaX lässt Sie keine Karten bauen und auch keine bearbeiten. Vorderseite (das Wort) und Rückseite (die Bedeutung) sind vorgefertigt, es gibt keine eigenen Vorlagen und keinen Eingang, eigenes Material als Karte zu importieren. Was Sie steuern, sind vier andere Dinge: welchen Schwung Wörter Sie lernen (Sammlungen nach Stufe, bereits gelernte Wörter, Favoriten, Suchverlauf, Markierungen und weitere Quellen), welche Übungsform Sie üben, wie viel am Tag, und welches Design.
Anki umgekehrt: wie die Felder gesetzt sind, was vorne steht, wie die Lücken gegraben werden und woher die Bilder kommen, entscheidet alles Sie, und wenn Sie morgen alles umwerfen und von vorn bauen, fragen Sie niemanden; Material, das zu keiner Wortliste gehört — Folien aus dem Kurs, Fachartikel, Vertragsklauseln —, können Sie sich ebenfalls eine eigene Karte daraus bauen.
In Anki ist das Nachdenken darüber, was auf eine Karte gehört, nicht die Kosten vor dem Anfang — es ist selbst schon ein Teil des Lernens. Und genau diese Zeit will VocaX Ihnen abnehmen.
4. Übungsformen: drei getrennt geübt, und wer die Wiederholungen plant
VocaX zerlegt eine Sache, die oft vermischt wird, in drei Übungen, jede mit ihrem eigenen Tempo, und die Wiederholungen plant die App für Sie:
- Übersetzung: Das Wort sehen und aus mehreren Bedeutungen eine auswählen. Am schnellsten, und am leichtesten macht es Ihnen vor einem Wort, das Sie weder buchstabieren noch aussprechen können, den Eindruck „das kann ich“.
- Diktat: Die Aussprache hören und die Buchstaben tippen. Geprüft wird, ob Sie es richtig buchstabieren.
- Sprechen: In das Mikrofon sprechen, und die geräteseitige Transkription sagt Ihnen, was sie gehört hat. Geprüft wird, ob Sie das Wort richtig gesagt haben, und Sie bekommen keine Aussprachenote.
Alle drei geübt, gilt ein Wort in drei Szenen als begegnet. Siehe warum Übersetzung, Diktat und Sprechen getrennt geübt werden.
5. Aussprache und Kontextinhalte: Muss man sich selbst zusammensuchen
Bei VocaX hängt dieser Teil fertig am Wort, Sie brauchen nichts hineinzukleben:
- Aussprache: Das Diktat spricht das Wort mit der Systemstimme, das Sprechen nutzt die geräteseitige Spracherkennung, die Transkription geschieht auf dem Gerät.
- Bedeutung und Beispiele: Der Eintrag bringt chinesische Bedeutungen, Beispiele und häufige Verbindungen selbst mit.
- Kontext: Die Szenenbibliothek ist in 20 Themen und 72 Unterkategorien geordnet; Sie hören erst eine Erklärung zu einem Wort, lesen das Manuskript, und die Wörter, die Sie üben wollen, nehmen Sie mit in die drei Übungen. Siehe was die Szenenbibliothek von einer normalen Wortliste unterscheidet.
Was in die Karten von Anki kommt, entscheiden Sie: ein Wort und eine Bedeutung allein passt genauso wie selbst aufgenommenes Audio, eingefügte Bilder und eigene Beispiele. Es setzt keine Inhalte voraus, und der Preis ist, dass Sie diese Inhalte selbst besorgen.
6. Auf welchen Geräten, und wie abgerechnet wird
| Frage | VocaX | Anki |
|---|---|---|
| Wo nutzbar | iPhone / iPad / Mac | Windows, macOS und Linux haben offizielle Versionen (kostenlos und Open Source), auf iOS ist es AnkiMobile; AnkiDroid auf Android wird von Mitwirkenden entwickelt und ist kein offizieller Anki-Client |
| Preismodell | Abonnement: 14 Tage Testphase; in Festlandchina ¥298 / Jahr, in anderen Regionen 59,99 USD / Jahr, monatlich zahlen geht ebenfalls | Desktop-Version kostenlos und Open Source |
| Gibt es einen unbefristeten Kauf | Nein, nur monatlich und jährlich | Desktop-Version kostenlos und Open Source |
| Geht es auch ohne Zahlen | Ja, mit kostenlosem Kontingent (Übersetzung 20 Mal/Tag, Wortabfragen 50 Mal/Tag und weiteres) | Desktop-Version kostenlos und Open Source |
Zum Preis von Anki sagt diese Seite genau eine Sache: Die Desktop-Version ist kostenlos und Open Source. Wie sie auf den anderen Plattformen abgerechnet wird, darüber sagen wir gar nichts. Die vollständigen Preise und Kontingente von VocaX stehen unter Preise und was die kostenlose Version alles gibt.
7. Grenze: Womit VocaX nicht hilft
- Weniger anpassbar als Anki. Karteninhalt und Aufbau der Übungsformen sind nicht zu ändern, es gibt keine eigenen Vorlagen und keine geteilten Decks. Wer einmal die Erfahrung hatte „eine schlechte Karte repariert und es deutlich gemerkt“, wird das vermissen.
- Nur iPhone / iPad / Mac. Keine Android-Version, keine Web-Version. Wenn Ihre Lernszenen zwischen einem Android-Handy und einem Windows-Notebook hin- und hergehen, kommt VocaX nicht mit.
- Material außerhalb der Wortlisten kommt nicht hinzu. Kursfolien und Fachliteratur dieser Art brauchen einen anderen Ort, an dem Sie sie üben.
- Nur Abo, kein Einmalkauf. Monatlich oder jährlich: in Festlandchina ¥49 / Monat und ¥298 / Jahr, in anderen Regionen 6,99 USD / Monat und 59,99 USD / Jahr, mit 14 Tagen Testphase. Wer Abonnements grundsätzlich ablehnt, für den ist diese App nicht gebaut.
Wenn Ihr Material keine fertige Wortliste ist oder Ihr Gerät kein Apple-Gerät, dann ist die Antwort Anki — da braucht es keinen weiteren Vergleich.
Wenn die Liste, die Sie auswendig nehmen wollen, genau in einer dieser Sammlungen liegt, Sie ein iPhone benutzen und heute noch anfangen wollen, dann reichen die 14 Tage Testphase, um jeden Punkt oben mit eigenen Händen zu prüfen, siehe was in den 14 Testtagen zu prüfen ist.
Häufige Fragen
Was ist der größte Unterschied zwischen VocaX und Anki?
Wer die Karten macht. VocaX hat aus 74,334 Einträgen und den Sammlungen nach Stufe fertige Übungen gemacht, Sie bauen keine Karten, können aber auch den Karteninhalt nicht ändern; bei Anki definieren Sie die Karten vollständig selbst, und der Preis ist, dass sie vor dem Anfang erst einmal gebaut sein müssen.
Muss man bei VocaX eigene Karten bauen?
Nein. Sammlungen, Bedeutungen, Beispiele und Aussprachen sind vorgefertigt, eine Sammlung wählen und üben kann beginnen. Ebenso können Sie keine neue Karte anlegen und weder Vorder- noch Rückseite einer Karte umschreiben.
Gibt es bei VocaX Ausspracheübungen?
Ja, in zwei Formen. Beim Diktat hören Sie die von der Systemstimme gelesene Aussprache und schreiben das Wort; beim Sprechen lesen Sie in das Mikrofon, und die geräteseitige Transkription sagt Ihnen, was sie gehört hat. Das Sprechen prüft, ob Sie das Wort richtig gesagt haben, und bewertet die Aussprache nicht.
Was kostet VocaX, und gibt es eine kostenlose Version?
Es gibt 14 Tage Testphase, danach Abonnement: in Festlandchina ¥298 im Jahr, in anderen Regionen 59,99 USD, monatlich zahlen geht ebenfalls, einen unbefristeten Kauf gibt es nicht. Ohne Zahlen geht es auch, mit kostenlosem Kontingent — zum Beispiel Übersetzung 20 Mal/Tag und Wortabfragen 50 Mal/Tag —, die vollständige Liste steht unter „was die kostenlose Version alles gibt“.
Ich habe in Anki jahrelange Wiederholungsprotokolle angesammelt — soll ich sie herüberholen?
Eher nicht. Diese Protokolle, tausendfach geübt und auf Sie selbst zugeschnitten, sind das Wertvollste an der Verteilten Wiederholung, und sie für einen anderen App-Wechsel auf null zu setzen ist ein Verlust. Wann lohnt ein Wechsel? Normalerweise dann, wenn sich das Ziel geändert hat — nicht, wenn sich die App geändert hat.
Axiom One LLC — VocaX. Die obigen Zahlen Stand 2026-09-15.